Herbstputz: die Checkliste für ein gemütliches Winterhalbjahr
Alle reden vom Frühlingsputz. Dabei ist der Herbst mindestens so sinnvoll: Die Tage sind noch mild genug für Fenster und Balkon, und bevor die Heizung anläuft, lohnt sich ein frischer Start. Danach verbringst du wieder mehr Zeit drinnen. Umso schöner, wenn es dort aufgeräumt und gepflegt ist.
Warum gerade jetzt
Im September und Oktober lassen sich Fenster noch bei angenehmen Temperaturen putzen, ohne dass das Wasser gleich kalt auf dem Glas steht. Balkonmöbel trocknen noch an der Luft. Und Heizkörper sind jetzt leicht zu reinigen, weil sie kalt sind. Wer diese Arbeiten vor der Heizsaison erledigt, hat im Winter weniger zu tun.

Heizkörper vor dem ersten Einschalten
Über den Sommer sammelt sich Staub zwischen den Rippen. Wird die Heizung warm, riecht er oft etwas verbrannt, und die aufsteigende Luft verteilt ihn im Raum.
- Heizung abstellen und kalt werden lassen.
- Grobe Flusen mit dem Staubsauger und einer schmalen Düse entfernen.
- Zwischen den Rippen mit einer schlanken Heizkörperbürste oder einem über ein Lineal gewickelten, feuchten Tuch arbeiten.
- Ein Handtuch unter den Heizkörper legen, damit herabfallender Staub nicht auf dem Boden landet.
- Oberfläche und Wand dahinter feucht abwischen.
Fenster, Rahmen und Storen
Nach einem Sommer mit offenen Fenstern sitzen Pollen und Staub in Rahmen und Falz. Putz die Scheiben innen und aussen, reinige Rahmen und Fensterbänke und kontrolliere die Dichtungen. Wie du ohne Streifen arbeitest, steht in Fenster putzen ohne Streifen.
Storen und Lamellen staubst du am besten trocken ab und wischst sie danach feucht nach, soweit sie gut erreichbar sind. Bei Aussenstoren, die nur mit Leiter oder über dem Abgrund erreichbar sind, gilt: Sicherheit vor Glanz. Im Zweifel lieber die Verwaltung fragen.
Balkon und Sitzplatz einwintern
- Balkonmöbel reinigen und vollständig trocknen lassen, bevor du sie abdeckst oder verstaust.
- Kissen und Auflagen waschen oder ausklopfen und trocken lagern.
- Abläufe von Laub befreien, damit Regen und Schnee abfliessen können.
- Leere Blumenkisten reinigen, frostempfindliche Pflanzen rechtzeitig nach drinnen holen.
Textilien für die kühlere Jahreszeit
Sommerkleider, leichte Decken und Strandtücher werden gewaschen, vollständig getrocknet und verstaut. Wolldecken und Winterkleider holst du hervor und lüftest sie einen Tag lang, am besten am offenen Fenster. Vorhänge wäschst du nach dem Pflegeetikett. Und die Tücher, mit denen du den Herbstputz erledigst, pflegst du danach richtig: Mikrofasertücher waschen.
Eingang und Garderobe
Im Herbst beginnt die Saison der nassen Schuhe. Reinige Fussmatte und Schuhregal, schaffe Platz für Stiefel und stelle einen kleinen Korb für Schirme und Handschuhe bereit. Eine gute Fussmatte vor und hinter der Tür hält einen grossen Teil des Schmutzes draussen, und du wischst im Winter seltener den ganzen Boden.
Lüften im Winterhalbjahr
Wenn es draussen kalt wird, bleibt das Fenster gerne gekippt. Effizienter ist Stosslüften: mehrmals am Tag für einige Minuten die Fenster ganz öffnen, danach wieder schliessen. So tauschst du die feuchte Raumluft rasch aus, ohne dass Wände und Möbel auskühlen. Besonders nach dem Duschen, Kochen und Wäschetrocknen lohnt es sich.
Danach: kleine Routine statt grosser Aktion
Ein Herbstputz ist ein guter Anfang. Damit es über den Winter so bleibt, hilft eine kurze tägliche Routine. Unser Vorschlag für den Alltag: Ein einfacher Putzplan für den Haushalt: 15 Minuten pro Tag.
Du willst für die Heizsaison mit wenigen, passenden Mitteln starten? Schreib deiner Beraterin auf WhatsApp, sie hilft dir gerne.
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