Gemeinsame Waschküche mit zwei Waschmaschinen, Tumbler und Wäscheleinen

Waschküche im Mehrfamilienhaus: so klappt es mit Waschplan und Nachbarn

Die gemeinsame Waschküche ist eine kleine Schweizer Institution. Sie spart Platz und Geld, verlangt aber etwas Planung und Rücksicht. Wer die Abläufe kennt, wäscht entspannter und sorgt dafür, dass im Haus niemand wegen einer vergessenen Ladung Wäsche die Stirn runzelt.

Waschplan und Hausordnung: erst lesen, dann waschen

In den meisten Häusern regelt ein Waschplan, wer wann an der Reihe ist. Manche arbeiten mit festen Tagen, andere mit einer Reservationstafel, einem Schlüssel oder einer App. Die Details stehen in der Hausordnung. Dort findest du auch, zu welchen Zeiten gewaschen werden darf und ob an Sonn- und Feiertagen Ruhe gilt. Die Regeln unterscheiden sich von Haus zu Haus, deshalb lohnt sich ein Blick hinein, bevor du von alten Gewohnheiten ausgehst.

Frisch eingezogen? Frag bei der Verwaltung oder beim Hauswart nach dem aktuellen Plan und wie die Geräte bedient werden.

Hände entfernen Flusen aus dem Flusensieb des Tumblers

Gut vorbereitet in dein Waschfenster

  • Sortieren in der Wohnung. Nach Farbe, Temperatur und Material vorsortiert, bist du in der Waschküche schneller fertig.
  • Taschen leeren. Taschentücher, Münzen und Haargummis richten in fremden und eigenen Maschinen Schaden an.
  • Richtig dosieren. Die passende Menge Waschmittel hängt stark von der Wasserhärte ab. Wie du deinen Wert findest, steht in Wasserhärte herausfinden. Zu viel Waschmittel hinterlässt Rückstände in Maschine und Wäsche, mehr dazu in Putzmittel richtig dosieren.
  • Eigene Utensilien mitnehmen. Wäschekorb, Klammern und bei Bedarf ein Tuch zum Abwischen.

Während des Waschens: pünktlich ist fair

Stell dir einen Timer auf dem Handy, sobald die Maschine läuft. Fertige Wäsche sollte nicht lange in der Trommel liegen bleiben, weder für dich noch für die Person nach dir. Bist du einmal verspätet, ist eine kurze Notiz an der Maschine besser als stilles Ärgern auf beiden Seiten. Und fremde Wäsche? Nur im Notfall und sehr sorgfältig herausnehmen, am besten in einen bereitgestellten Korb.

Tumbler und Trocknungsraum

Flusensieb nach jedem Gang. Ein volles Sieb verlängert die Trocknungszeit und erhöht den Stromverbrauch. Es gehört zu den Dingen, die man für die nächste Person selbstverständlich erledigt.

Kondenswasser leeren. Hat der Tumbler einen Behälter, leere ihn nach deinem Gang, falls er voll ist.

Trocknungsraum im Blick. Hänge die Wäsche so auf, dass Luft zirkulieren kann, und nimm sie ab, sobald sie trocken ist. Läuft ein Luftentfeuchter, halte Türen und Fenster so, wie es die Hausordnung vorsieht.

Nach dem Waschen: die Waschküche so verlassen, wie du sie vorfinden möchtest

  1. Waschmittelfach herausziehen und Reste mit einem feuchten Tuch abwischen.
  2. Die Gummidichtung an der Tür kurz trocken wischen, dort sammeln sich Wasser und Flusen.
  3. Die Tür der Maschine einen Spalt offen lassen, damit die Trommel trocknen kann, sofern das im Haus üblich ist.
  4. Verschüttetes Waschmittel und Flusen am Boden aufnehmen.
  5. Eigene Sachen mitnehmen, auch leere Flaschen und Kleiderbügel.

Wie du die Maschine gründlicher pflegst, zeigt Waschmaschine reinigen. Und falls deine Putztücher mitgewaschen werden: Mikrofasertücher waschen erklärt, worauf es dabei ankommt.

Wenn es trotzdem knirscht

In fast jedem Haus gibt es irgendwann Diskussionen um die Waschküche. Meistens hilft ein freundliches Gespräch mehr als ein Zettel mit Ausrufezeichen. Bleiben die Probleme bestehen, etwa bei defekten Geräten oder einem unklaren Plan, ist die Verwaltung die richtige Ansprechstelle.

Du suchst Waschmittel und Pflege, die zu deinem Wasser und deiner Waschküche passen? Schreib deiner Beraterin auf WhatsApp, sie berät dich gerne persönlich.

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